Grundrezeptur – Salbe

Rezeptur zur Herstellung einer Salbenbasis.

Grundrezept zur Herstellung einer Salbe:

Vorbereitung:

  • Messlöffel/becher
  • feuerfeste Gläser
  • Rührstäbe
  • Thermometer
  • Feinwaage

Zutaten:

  • 50 ml Öl
  • 2 g Bienenwachs
  • + Zusatzzutat: z.B. Ätherische Öle oder Tinkturen

Zubereitung:

Salbenherstellung Schritt für Schritt erklärt:

  • Wiegen Sie die Zutaten nach ihrem individuellen Rezept ab.
  • Geben Sie das Öl und Wachs in ein feuerfestes Glas und erwärmen es in einem Wasserbad, bis alles geschmolzen ist (Wachs schmilzt bei ca. bei 65 C )
  • Ihre gewählte Zusatzzutat dazugeben und mit einem Holzstäbchen unterrühren.
  • Zur Konsitenzüberprüfung geben Sie nun ein paar Tropfen der Emulsion auf einen Teller und lassen Sie sie erkalten. Lässt sich die Salbe auf der Haut gut verteilen, haben Sie alles richtig gemacht. Ansonsten fügen Sie nach ihren Bedürfnissen zusätzlich noch etwas Öl oder Wachs hinzu.
  • Abschließend füllen Sie nun Ihre Salbe in ein desinfiziertes Tiegel.
  • Die Salben sind bei absolut hygenischer Vorgehensweise bis zu ein Jahr haltbar.

Frau Vital wünscht viel Freude bei der Herstellung Ihrer Salbe.

Rasieröl für die Beine

Rasierpickelchen Adé. Wohltuende selbstgemachte Pflege für die Beinrasur geht ganz einfach mit nur drei Zutaten.

Viele Frauen kennen den gemeinen Rasurbrand. Er ist äußerst unangenehm und hinterlässt unschöne Stellen an den Beinen. Wir haben ein neues Rezept ausprobiert und teilen es gerne mit unseren Leserinnen. Wir sind begeistert. Schöne glatte Beine zu haben, ohne unschöne rote Pickelchen, ist ganz einfach. Bei unseren Anwenderinnen hat es bestens funktioniert und lässt sich kinderleicht herstellen:


Zutaten: 30 ml Pflanzenöl – vorzugsweise Olivenöl – 6 Tropfen ätherisches Lavendelöl – 6 Tropfen ätherisches Rosenöl Pipettenflasche (Fassungsvermögen ab 30 ml)


Zubereitung: Alle Zutaten werden in einem kleinen desinfizierten Gefäß (z.B. einer Glasschale) zusammengerührt. Anschließend das Öl mit der Piptette aufsaugen und direkt in das Fläschchen füllen. Lassen Sie nun das Gemisch 24 Stunden vor der ersten Anwendung ruhen.


Anwendung: Nach der Nassrasur wird das Öl direkt in die Handfläche gegeben und anschließend auf den Beinen verteilt. Für die Pflege nach der Intimrasur wird abgeraten, da die ätherischen Öle für diesen empfindlichen Bereich nicht geeignet sind.

Viel Spaß bei der Herstellung

wünscht Frau Vital

Pasta mit Unkraut

Leckere Pasta mit wildgewachsenen Kräutern ist ein ganz besonderes Highlight auf dem Esstisch.

Ob Girsch, Brennnnesseln oder Löwenzahn. Weshalb das „Unkraut“ aus dem Garten achtlos wegschmeißen, wenn sich daraus zauberhafte Gerichte kochen lassen?

Zutaten:

  • 3-4 handvoll gemischtes „Unkraut“ z.B.: Bärlauch, Brennnesseln, Girsch und/oder Vogelmiere
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Becher Sahne
  • 1 Bio Zitrone
  • Spaghetti oder Tagliatelle
  • Salz und Pfeffer
  • 3 EL Parmesan
  • für die Garnitur eignen sich Gänseblümchen

Zubereitung: Kräuter waschen (vorsicht bei den Brennnesseln – hier lieber Handschuhe tragen) und anschließend fein hacken. Ebenso die Frühlingszwiebeln. Das Olivenöl in der Pfanne erhitzen und darin das Gehackte zusammen andünsten. Abrieb der Zitronenschale dazugeben.

Nun die Sahne dazugießen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend circa 5 Minuten köcheln lassen und den Parmesan zum Schluss hinzugeben. Alles verühren.
Zwischenzeitlich werden die Nudeln in Salzwasser (je nach Personenanzahl) al dente gegart.

Nudeln abgießen und auf dem Teller mit der eingekochten Soße übergießen. Mit 1-2 Gänseblümchen servieren.

Guten Appetit wünscht Frau Vital

Arnikatinktur

Mal eben das Bein gestoßen oder unglücklich gestürzt? Prellungen geschehen im Alltag recht schnell. Gut, wenn dann eine Arnikatinktur in der Hausapotheke vorrätig ist. Es Bedarf nicht viel Aufwand eine Arnikatinktur herzustellen. Gerade mit Kindern im Haushalt sind Arnikapräparate kaum noch wegzudenken. Hier unser Rezept:

Zutaten:

  • 10 g getrocknete Arnikablüten (z.B. aus der Apotheke) oder 15 g frische Arnikablüten ( Blütezeit: Mai – September)
  • 100 g 40% Alkohol
  • Tinkturflasche aus Braunglas

Herstellung:

Die Blüten in ein Schraubglas füllen und mit dem Alkohol übergießen, sodass sie vollkommen bedeckt sind. Das Glas verschließen und an einen dunklen Ort (z.B. Schrank) stellen. Alle 2 Tage das Glas schütteln und 2 Wochen ziehen lassen. Anschließend durch ein Leinentuch in die Tinkturflasche abfiltrieren und mit Abfülldatum beschriften. Die Tinktur kann ein Jahr lang verwendet werden und kann bei Muskelschmerzen, Prellungen, Rückenschmerzen und sogar bei Insektenstichen auf die betroffene Stelle eingerieben werden.