Wissenswerte Fakten über Salbei

„Wer Salbei baut, den Tod nicht schaut. “ – Sagte einst ein bekannter Dichter. Doch was hat es damit auf sich?

Salbei oder auch Salvia (kommt aus dem lat. abgeleitet von „salvare“ und bedeutet heilen). Das mediterrane Gewächs hat sich mit der Zeit fast auf der ganzen Welt ausgebreitet. Dabei erfreut es sich das Multitalent größter Beliebtheit.

Salbei hat eine breite Palette an Inhaltsstoffen, und zwar: Ätherisches Öl, d-Kampfer, Salviol, Salven, Betulin, Asparagin, Bitterstoff, Borneol, Carnosinsäure, Zineol, Flavonoide, Fumarsäure, Gerbstoff, Gerbsäure, Harz, Ledol, Limonen, Menthol, Östrogenartige Stoffe, Oleanolsäure, Pinen, Sabinol, Salizylsäure, Saponine, Terpineol, Thujon, Thymol, Zink, Vitamine – vor allem C & B3.

Dem Salbei wird im allgemeinen eine entzündungshemmende Wirkung zugesprochen. Diese Wirkung findet vor allem im Mund- und Rachenraum ihre Anwendung.

Die Extraktionen aus der Pflanze finden sich in den allseits beliebten Hustenbonbons wieder, die bei Halsschmerzen oder anderen entzündlichen Rachenproblemen gelutscht werden. Für ähnlich lokalisierte Probleme kann ebenfalls ein Erkältungstee aus frischen Salbeiblättern gebrüht werden.


Ebenso ist Salbei in Form von Mundwasser oder Zahnpasta zu finden. Bei Parodontose, also der Rückbildung oder gar bluten des Zahnfleisches, sind mit Salbei versehene Produkte das Mittel der Wahl. Man kann sich Salbei also als Entzündungshemmer und Heilungsbeschleuniger abspeichern.

Natürlich findet der Salbei auch in der Küche seinen Platz. Er eignet sich ganz hervorragend zum Würzen von Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichten. In Fett mitgebraten, entwickelt sich sein intensives Aroma am besten. Ebenso kann man einfach Butter in der Pfanne zerlassen, den in Streifen geschnittenen Salbei hinzugeben, etwas abschmecken und bei nicht zu großer Hitze leicht köcheln lassen. Gekochte Pasta dazu geben, durchmengen und man hat ein leckeres und einfaches Essen. Doch Vorsicht! Sparsamkeit ist in der Verwendung angesagt, denn die starke Würzkraft des ist nicht zu unterschätzen.

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